Das Königreich der Goldenen Liebe

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Location: Hanau, die Brüder-Grimm-Stadt, Hessen, Germany

Ich bin "eine Flöte durch deren Herz sich das Flüstern der Stunden in Musik verwandelt." Khalil Gibran

Friday, September 21, 2012

Die Guten ins Töpfchen...


Ich habe in meinem täglichen Leben mindestens zwei Menschen, die vorwiegend negativ sprechen.
Und bis heute war das meistens so, dass ich dabei saß und zuhörte und unglücklich war. Im Laufe der Zeit hatte ich schon alle möglichen Reaktionen.

Ich habe versucht, wegzulaufen. Ich habe versucht, sie darauf aufmerksam zu machen, dass es mir nicht gut tut. Ich habe versucht, innerlich meine Ohren zu schließen und an anderes zu denken. Manchmal war ich wütend und beleidigt darüber, dass ich mir so garstige Worte anhören musste, selbst wenn sie nicht auf mich bezogen waren. Doch gleichzeitig wusste ich ganz genau, wenn das in meiner Realität passiert, dann bin ich diejenige, die das verursacht hat. Und ich wusste auch, solange ich erwarte, dass der andere damit aufhört, um mich besser zu fühlen, ist das Problem nicht gelöst.
Also habe ich gestern ganz bewusst angefangen, auf die Worte zu achten, und sie innerlich zu sortieren, so wie ich das von Aschenputtel gelernt habe: Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen (allerdings nicht in mein Kröpfchen!)
Ich bin dagesessen wie immer und habe zugehört, doch diesmal war es für mich ganz anders.
Zum Beispiel bei dem Satz: „Die Menschen sind alle verdorben und verdienen es, ausgerottet zu werden. Hoffentlich kommen die Außerirdischen bald und machen alles platt!“
hatte ich ungefähr solche Gedanken:
„Die Menschen“ - oh, schönes Wort, ich liebe die Menschen! Die Menschen sind wunderbar!
„Verdorben“... nein, danke, brauche ich nicht.
„verdienen es“, oh, ja, es ist schön zu spüren, dass man etwas Gutes verdient, dass man würdig ist!
"Ausgerottet" … hmm, nein, danke, vielleicht wenn es sich um Unkraut handelt, aber ich hab ja eh keinen Garten... wäre es nicht wunderschön, einen eigenen Garten zu haben, auch wenn er noch so klein wäre...
Also, wie geht es weiter? „Hoffentlich“... ach ja, gutes Wort, ich mag es sehr...
„kommen“ - o ja! prima Wort! mit vielen interessanten Anwendungen!
„Die Außerirdischen“ - ja, ja, ja, mag ich sehr, nette Kerle!
„Bald“ - auch gut, hat einen Hauch von Vorfreude und Erwartung in sich!
„Machen“ - gutes Wort, es ist schön, „die Hände im Ton zu haben“, man fühlt sich so lebendig dabei!
„Alles“ - ja, mag ich! Ich will auch immer alles... alles lieben, alles umarmen und... alles ist gut!
„Platt“? - nein, danke, diesmal nicht.
Natürlich ging das alles viel schneller als ich es hier aufschreiben konnte. Es hat aber Riesenspaß gemacht. Und es hat mir über den Steg geholfen. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich nicht mehr unglücklich beim Zuhören. Und ich spüre ganz genau, etwas in mir hat sich verwandelt, diese Erfahrung des Zuhörens ist jetzt für mich auf einem ganz anderen Niveau.

Das Spieglein eines reinen Herzens


Ich bin ein Königskind
Ich bin schön und lieblich anzusehen
Ich habe ein gutmütiges, freundliches Herz
Ich bin artig und fromm
Ich kann sehen, was Augen nicht sehen und hören, was Ohren nicht hören
Ich habe mich entschieden, im Kreis der Jahreszeiten zu leben, wo ich all mein Lachen lachen kann und all meine Tränen weinen kann
Ich habe mir schon recht viele Zaubersprüche gemerkt
Ich bin mutig
Ich bin dem Ruf der Liebe gefolgt
Ich kenne den Weg zum Goldenen Königreich
Ich kenne den Ort an dem die Blume der Hoffnung wächst
Ich kenne die Sprache der Engel
Ich kann die Suppe kochen, die dem König am besten schmeckt
Ich kann Stroh zu Gold spinnen
Ich kann mich immer öfter daran erinnern, dass wir alle Zeit der Welt haben
Meine Tränen sind immer süßer als die Bitterkeit des Schicksals
Auf meinen Spuren sprießen Blumen

Unbekümmert



Ich werde heute fröhlich und unbekümmert sein - das Universum wird sich darum kümmern, dass mein Leben funktioniert.
Ich werde meine Lieblingsmusik hören - das Universum wird sich darum kümmern, dass meine Flügel wieder wachsen.
Ich werde mich ausschlafen - das Universum wird sich darum kümmern, dass Sonne, Mond und Erde weiterhin ihre Kreise ziehen.

Ich bin dankbar für das Märchen, das wie ein herrliches Blumenfeld auf meinen Spuren entsteht.

Ich bin dankbar dafür, dass ich spüre, wie neue, unverhoffte, unvorstellbare Wunder wie Blumenknospen auf meinem Wegesrand darauf warten, von mir wach geküsst zu werden.

Meine Kieselsteine



Meine Kieselsteine, die mir immer und immer wieder den Weg zurück nach Hause zeigen:

Das Leben ist so spannend und so schön!
Ich liebe es sehr, in meinem Märchen zu leben.
Es ist faszinierend zu entdecken, welche geheimnisvolle Zusammenhänge es im Leben gibt.
Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe (Khalil Gibran)
Wenn ich es schwer habe, dann gehört es dazu - so ist es in jedem Märchen.
Ich bin so dankbar für die Schönheit des Lebens.
Nichts und niemand kann meine Freiheit antasten.
Es ist schön, dass es mich gibt.

Das mächtigste Zauberwort

Es ist was es ist... das ist wahrhaftig das mächtigste Zauberwort, das ich kenne... es ist tatsächlich der Zugang zum Wunder. 

Wie einfach und doch wie unbegreiflich das ist!

Dieses Zauberwort hat die Macht, den Augenblick zu befreien und abzuschließen. 

Und jedes Abschließen verleiht den Zugang zum Raum aller Möglichkeiten. 

Dieses Zauberwort ist mächtig und wirksam, gerade deshalb, weil es eine Aussage der Liebe ist. 

Wenn ich es wirklich, von ganzem Herzen, aussprechen kann, dann bin ich in Berührung mit der einzigen Wirklichkeit, die es gibt. 

Wenn ich jetzt in einer Lage bin, die ich nicht begreife und die mich verwirrt, und wenn ich es schaffe, "es ist was es ist" zu sagen, und es auch zu meinen, dann bleibe ich in der Liebe und in dem Bereich, in dem jedes Wunder möglich ist. 

Das Faszinierendste ist, daß man es auch auf die Vergangenheit anwenden kann... Ich spreche das Zauberwort über einen Fehler der Vergangenheit aus und... siehe da... ich spüre Heilung und Befreiung. 

Und ich verstehe dann, daß es kein Fehler gewesen ist, sondern eben... das was es ist.